Vom Gesetz zur Einreichung: FIM & FIT-Connect
Diese Seite verfolgt eine durchgehende Kette vom Gesetz bis zur Einreichung: eine Verwaltungsleistung, das Gesetz dahinter, der FIT-Connect-Zustellpunkt, der sie digital empfängt, das Fachdatenschema mit seinen konkreten FIM-Bausteinen, bis zum Format, in dem die Daten reisen (eine Kachel der Tech-Stack-Landkarte).
Verbunden wird über die LeiKa-ID, ein echter gemeinsamer Schlüssel: Er bringt das FIM-Portal (was die Leistung ist, welches Gesetz sie regelt) und FIT-Connect (welche Behörde sie digital empfängt, in welchem Fachdatenschema) zusammen.
Schon an wenigen realen Zustellpunkten wird ein Spannungsfeld sichtbar: vom groben XÖV-Standardschema, das die einzelnen Felder verbirgt, bis zum leistungsspezifischen Schema, in dem jedes Feld präzise steht, aber auf lokalen FIM-Bausteinen, die zentral nicht auflösbar sind. Und wo der gemeinsame Schlüssel fehlt, etwa bei Thüringens Beihilfe-Anträgen ganz ohne LeiKa, fällt eine Leistung aus dem föderalen Join heraus. Die Beispiele unten machen beides abfragbar.
1. Eine Leistung, aus mehreren Quellen zusammengesetzt
Die unten gewählte Leistung wird aus FIM (Stammdaten, Rechtsgrundlage) und FIT-Connect (empfangende Behörde, Fachdatenschema) zusammengesetzt; eine Leistung kann mehrere Schemata tragen. »Format in der Tech-Stack-Landkarte« zeigt, in welchem Datenformat (XML, JSON) ein Schema serialisiert ist: die einzige Verbindung zur Landkarte, und eine reine Format-Identifikation aus dem MIME-Typ, keine Annahme. Gruppen lassen sich aufklappen; der Link ↗ führt zur FIM-Portal-Seite des jeweiligen FIM-Bausteins.
2. Reale Zustellpunkte, zwei Daten-Philosophien
Dieselbe Art von Leistung wird an realen Zustellpunkten gegensätzlich modelliert: der eine empfängt viele Leistungen über ein einziges, generisches Standardschema (maximal standardisiert, aber die einzelnen Felder bleiben unsichtbar), der andere gibt jeder Leistung ihr eigenes, leistungsspezifisches Schema (jedes Feld sichtbar, dafür oft auf lokalen FIM-Bausteinen). Die Abfrage zählt je Zustellpunkt die Leistungen gegen die Fachdatenschemata; das Verhältnis verrät die Philosophie. Dazu nennt sie das OZG-Themenfeld aus dem FIM-Steckbrief - wo eine Leistung keine LeiKa trägt, fehlt das Themenfeld.